Die theoretischen Grundlagen der Hörregeneration

Übersicht / Gliederung:

 1. Einleitung – wie alles begann

 2. Beobachtete Wirkungen von Kugelschall auf Organismen

 3. Schwingung und Klang als Ursprung der Schöpfung
Philosophische und philologische Faktoren

4. Vom Ur-Klang zu Wort und Sprache als formgebende Kraft – Philosophische und philologische Grundlagen

 5. Bisherige Forschungen zu Wechselwirkungen von Schwingung und Materie

 6. Physikalische Grundlagen
     a) – Schwingung, Wellenentstehung und Wellenausbreitung

     b) – Resonanz, Harmonie und Formbildung

 7. Geometrie und mathematische Faktoren

 8. Funktionen und vitale Bedeutung des Hörsinnes

 9. Raumbildung im Zusammenspiel von Gehör, Nervensystem und Gehirn

10. Das Trauma als  Ursache von Hörstörungen

11. Das akustische Hologramm der NSW – die Ordnung entfaltet sich

12. Der therapeutische Hörraum – Der Weg ist das Ziel

 


 

1. Einleitung – wie alles begann

Was immer du tun kannst oder wovon du träumst –
fang damit an.
Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich.

Johann Wolfgang von Goethe

 

Seit 2005 erforscht die MUNDUS GmbH in Kooperation mit Wissenschaftlern, Ärzten, Therapeuten und Pädagogen die Zusammenhänge zwischen natürlicher Schallerzeugung, kugelförmiger Schallausbreitung und der Wirkung akustischer Hologramme auf den menschlichen Organismus und die Hörfähigkeit.

                         


Wasser-Klang-Bilder, Geräusche einer Quelle

 

Seit dieser Zeit haben viele tausend Menschen Bekanntschaft mit dem NATURSCHALLWANDLER®-Lautsprechersystem (Abkürzung: NSW) gemacht und vielfältige Eindrücke, Wahrnehmungen und Erkenntnisse zum tieferen Verständnis der Naturakustik beigesteuert und zur fortlaufenden Weiterentwicklung der NSW beigetragen.

Zentrale Aufgabe unserer Arbeit ist, Klänge so naturnah wie möglich wiederzugeben. Wissenschaftliche Grundlage dafür ist das Forschungsfeld der Naturakustik. Diese betrifft die physikalischen Vorgänge der Entstehung und der Ausbreitung von Klängen, wie sie in der Natur geschehen. Anders ausgedrückt: In der Naturakustik geht es um die umfassende und für jedes Lebewesen existenzielle Bedeutung und Wirkung von natürlich entstehenden Wellen, insbesondere Schallwellen, die für die Steuerung, Organisation und Kommunikation aller Lebewesen eine grundlegende Bedeutung haben.

Aus dem Wunsch heraus, die natürliche Wellenausbreitung naturrichtig umzusetzen, hat die Firma MUNDUS das Lautsprechersystem NATURSCHALLWANDLER® entwickelt. Diese Technologie versteht sich als Fortsetzung früherer Entwicklungen, die eine natürliche Schallausbreitung angestrebt haben. Als ein Beispiel seien hier die sog. „Pilzlautsprecher“ der Firma Telefunken aus den 1930er Jahren genannt.

                        
Physikalisch korrekte Kugelschallerzeugung
durch Doppelkegel bei den Naturschallwandler-
Systemen aus dem Hause MUNDUS.

 
 


Die zahlreichen und kontinuierlichen Beobachtungen der Regeneration von Hörschwächen durch die Arbeit mit NATURSCHALLWANDLER®n haben uns eindringlich zur tieferen, konzentrierten Erforschung aufgefordert und zu einer neuen Betrachtung ihrer Entstehung sowie deren Behandlungsmöglichkeiten geführt. Schrittweise wurde daraus ein therapeutisches Verfahren entwickelt, das „MUNDUS-Basisverfahren zur Hörregeneration®“, mit dem Verbesserungen bei bestehenden Hörproblemen erreicht werden können.

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2. Beobachtete Wirkungen von Kugelschall auf Organismen

Die Musik aber ist der wichtigste Teil
der Erziehung: Rhythmen und Töne
dringen am tiefsten in die Seele

und erschüttern sie am gewaltigsten.
 

Platon


Über das entspannte und authentische dreidimensionale Musikhören hinaus bewirken die NATURSCHALLWANDLER® bei einer hohen Anzahl von Personen im von den NSW erzeugten akustischen Hologramm individuell unterschiedliche körperliche, emotionale oder sensorische (über die Sinnesorgane empfundene) Reaktionen.

Am deutlichsten geschieht dies bei der Aufstellung des Systems in der Anordnung eines therapeutischen Hörplatzes, wenn sich der Hörer mittig sitzend exakt zwischen den NATURSCHALLWANDLER®n befindet, wobei diese Position nicht zwingend notwendig ist, allerdings die unmittelbarste Wirkung erzeugt.

 

             

 

Folgende Reaktionen wurden beobachtet:

  • verändertes Wärme- oder Kälteempfinden
  • spontan oder dauerhaft veränderte Hörwahrnehmungen in Bezug auf Frequenzen, Räumlichkeit, Lautstärke, Verständlichkeit, Distanz - auch bei Tinnitus
  • leichte bis sehr deutlich spürbare Empfindungen in einzelnen Organen oder Gelenken (z.B. Kopf, Ohren, Hals, Schilddrüse, Nacken, Schultern, Hände, Rücken, Brust, Herz, Solarplexus, Bauch, Unterleib, Beine, Knie, Füße, Knochen)
  • Reaktionen der Haut (z.B. veränderte Durchblutung, „Gänsehaut“)
  • spontane emotionale Reaktionen wie Lachen oder Weinen, Freude, Traurigkeit oder Rührung
  • Erinnerungen und Assoziationen zu Hörerfahrungen und Erlebnissen
  • Empfindungen von Müdigkeit und Erschöpfung
  • Gefühl der körperlichen und emotionalen Entspannung
  • Glücksgefühle
                          


Aus diesen vielfältigen Phänomenen hat sich für uns notwendigerweise die Frage nach der Erforschung und Entwicklung gezielter therapeutischer und gesundheitlich wirksamer Verfahren für spezifische Krankheitsbilder gestellt. Hieraus entwickelten sich die Grundlagen für ein funktionierendes nicht-invasives therapeutisches Basisverfahren, welches zur Prüfung und Regeneration bei Gehörschäden eingesetzt werden kann, z.B. bei einseitiger oder beidseitiger Schwerhörigkeit, auch für Hörgeräteträger.

Mundus Basisverfahren zur Hörregeneration

Vergleichende Vorführungen der NSW vor stark sehbehinderten oder blinden Menschen haben eindrücklich gezeigt, dass hier stets der eindeutige Wunsch besteht, dem belastenden Schalldruck herkömmlicher Lautsprecher (Boxen) aus dem Weg zu gehen. Bei diesem Personenkreis darf davon ausgegangen werden, dass ein ganz besonders feiner und ausgeprägter Hörsinn vorhanden ist. Wenn hingegen mit Naturschallwandlern Musik gehört wird, suchen blinde Menschen nach einer behutsamen Annäherung und vorsichtigem akustischem Abtasten und der persönlichen Prüfung des Schalldruckes gern den holographischen Klangraum auf und platzieren sich mittig und durchaus nahe an den Lautsprechern.

Ebenfalls sei erwähnt, dass auch bei Haustieren wie Hunden und Katzen eine Wirkung des ungerichteten und nahezu drucklosen Schalls der NATURSCHALLWANDLER® dahingehend zu beobachten ist, dass diese von sich aus den holografischen Klangraum aufsuchen und sich häufig dort niederlegen.
 

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3. Schwingung und Klang als Ursprung der Schöpfung

„Eine im Weltschöpfungsgeschehen
und folglich in allen Gestaltwerdungsprozessen
vermutete Wirklichkeit,
die mit elementarer und zugleich subtilster Kraft
sowohl Räume wie auch Gegenstände durchdringt
und Seelen zu berühren, zu ergreifen und
zu bewegen vermag – und dennoch sich selbst
immer in Gestaltlosigkeit verhüllt
und sich somit jeder sie festhalten wollenden
Verdinglichung entzieht – diese wirkende
Wirklichkeit ist der Klang.“

(Alexander Lauterwasser – Wasser-Klang-Bilder)

                            


Die blaue Blüte

 

Um uns in aller Tiefe und Ganzheitlichkeit der faszinierenden Welt anzunähern, die sich uns durch die Arbeit mit den NATURSCHALLWANDLER®n offenbart, kommt man unweigerlich in Berührung mit den Themen Schall, Klang und Schwingung als schöpferische Urkräfte. Nahezu alle Weltreligionen und Schöpfungsmythen schildern diesen Zusammenhang:

In den altindischen Veden wird der reine Klang interpretiert als die erste Manifestation des Schöpfungsgedankens Brahmas, der als rhythmisch bewegte und zugleich bewegende Ursubstanz in allen Dingen und Wesen der Welt waltet. Die Silbe „OM“ oder „AUM“ gilt als der heilige Klang der Schöpfung. Bewusst getönt setzt dieser Laut von Kopf bis zum Unterleib eine tiefe gleichmäßige Vibration in Gang, die noch lange nachschwingt. Zum Christentum gehört die Silbe „AMEN“, wobei diese eine andere Schwingungsresonanz im Körper hervorbringt.

                             
Symmetrie als Ausdruck sich spiegelnder
Schwingungsinformationen

 
 

Im Hinduismus, Buddhismus und Shintoismus sowie im Yoga werden solche gesungenen oder gesprochenen Laute oder Silben „Mantren“ genannt. Diese werden als Klangkörper verstanden, in denen universelle Schöpfungsprinzipien in Form von Schwingungsinformation enthalten sind.

Die Ursprünge der modernen physikalischen Grundlagenforschung und Weltbetrachtung – von Pythagoras, Platon und Aristoteles bis zu Einstein und Heisenberg – haben uns zu der Erkenntnis gebracht, dass die Materie in Wirklichkeit nichts anderes als manifestierte Schwingung ist. Wenn wir Dinge in immer kleinere Einheiten aufspalten, kommen wir in eine Welt, in der alles nur noch aus Teilchen und Wellen besteht. Alles, was existiert, bewegt sich, schwingt, vibriert. Jedes Element besteht aus einem positiv geladenen Atomkern, der von einer unterschiedlich großen Anzahl negativ geladener Elektronen umkreist wird. Je nach Anzahl und Bewegungsweise der Elektronen besitzt das Atom eine charakteristische Schwingung. Bereits diese kleinsten Elementarteilchen sind also in Bewegung, sie schwingen, haben somit eine Frequenz und enthalten eine Spannung und eine Ladung.

Die aus diesen Elementarteilchen zusammengesetzte Materie unterscheidet sich in Masse und Dichte, was einhergeht mit einer unterschiedlichen Schwingungshöhe. Je niedriger die Schwingung, umso fester ist die Materie, je höher die Schwingung, umso durchlässiger ist ein Stoff. Der Stein z.B. schwingt niedrig, das Licht schwingt sehr hoch.

Auch Gefühle und Gedanken haben eine spezifische Schwingung.

     

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4. Vom Ur-Klang zu Wort und Sprache als formgebende Kraft – Philosophische und philologische Grundlagen

„An demselben Ort kann also nur ein Körper,
können aber viele, ja vielgestaltige Bewegungen vorhanden sein.
Es ist dies ein wichtiges, universelles Prinzip,
durch welches dem Raum Strukturen eingeprägt werden,
die ihn gesetzmäßig anordnen.
Bewegung zeigt sich somit vom Raume unabhängig,
kommt aber in diesem als ordnendes Prinzip
zur Erscheinung.“

(Theodor Schwenk, Das sensible Chaos)

                             
doppelspiraliger Steinkreis mit zwei Eingängen
 

 

Was bringt eine chaotische Schwingung in eine Ordnung?
"Im Anfang war das Wort" – so steht es im Johannes-Evangelium, und das Buch Genesis im Alten Testament beschreibt den Beginn unserer Welt "Die Erde aber war wüst und leer... Da sprach Gott: "Es werde Licht!" Und es ward Licht." Dieses universelle Grundprinzip ist auch in anderen Schöpfungsmythen überliefert, wie alles materiell Manifestierte aus Schwingung in die Form hinein geboren wird. Die Bibel drückt diesen Zusammenhang in der deutschen Sprache nochmals deutlich aus, indem sie sagt, dass Gott den Menschen aus Ton geformt hat.

In der ursprünglichen Bedeutung des Wortes „Ton“,
das sich aus dem griechischen Begriff „tonos“
für „Spannung, Seil, Saite, Sehne, Spannung der Stimme“ herleitet,
ist das Moment der Spannung als einer Getrenntes überbrückenden
und miteinander verbindenden Kraft noch ganz lebendig.
(aus: Lauterwasser, Wasser Klang Bilder)

Ton bezeichnet in der deutschen Sprache gleichermaßen Klang und Materie. Ton-Klang-Schwingung erschafft Ton-Erde-Form: Der Ton als Klang wird moduliert und enthält als Schwingung spezifische In-Formation - Der Ton als Erde wird modelliert und nimmt die spezifische Form an, bringt somit die Schwingung zum Aus-Druck.
Wenn wir das Wort „Ton“ umdrehen, wird es zum Wort „Not“. Man könnte sagen, Ton ist not-wendend, eine Notwendigkeit.

Ein Klang hat stets Schwingung und Energie und wirkt auf Materie und Strukturen. Erst wenn der Klang von einer bewussten Absicht erfüllt wird, von ursächlicher Schöpferkraft, wird er zum Wort. Wort hat immer Be-Deutung, deutet also auf Etwas hin. Durch Absichtskraft erhält der Klang einen spezifischen Sinn und wird zum Wort. Das Wort erst bringt die Schwingung des Klanges in eine konkrete Form, schafft Wirkung aus einer Ursache und setzt somit zwingenderweise auch einen Verursacher voraus.

Unsere Stimme als primäres und individuelles „Instrument“ ist der hörbare und Materie formende Aus-Druck für unsere persönliche Be-Stimmung. Sprache ist durch Silben (Def. Silbe: die kleinste Lautgruppe im natürlichen Sprechfluss) geformter Ton/Klang.

Sprechen ist immer ein Gestaltungs- und Schöpfungsprozess, die absichtliche Übersetzung eines Gedankens in eine erste, zwar noch feinstoffliche, aber bereits konkrete Form.  

                             


Wasserklangbild: Tibetischer Mönchsgesang

 

In unzähligen Sagen und Märchen aus allen Kulturen und Epochen wird erzählt, wie Hexen, Magier und Zauberer durch gesprochene Worte in Form von Zaubersprüchen etwas hervorzaubern oder jemanden verhexen, das heißt eine Verwandlung der Materie bewirken.

Joseph von Eichendorffs berühmter Vers lässt uns dies spüren, indem er formuliert:

Schläft ein Lied in allen Dingen
die da träumen fort und fort,
und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort.

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5. Bisherige Forschungen zu Wechselwirkungen von Schwingung und Materie

"Wer die Güte und Schönheit der Allheit
in lebendigem Verständnis zu umfassen vermag,
der ist der wahre Mensch,
dessen Moralgesetze mit den Naturgesetzen
der Welt übereinstimmen werden."

(Giordano Bruno)

 

Ernst-Friedrich Chladni (1756 – 1827)
Als der Naturforscher Ernst Friedrich Chladni zum Ende des 18. Jh. auf die Idee kam, mit Sand bestreute Metallplatten durch das Anstreichen mit einem Violinbogen zum Schwingen und Erklingen zu bringen, brachte er dadurch Formen und Strukturen zum Vorschein, die sich durch die Vibration im Sand bildeten. Er zeigte damit für alle sichtbar, dass Klänge nicht nur die menschliche Seele zu berühren in der Lage sind, sondern auch stoffliche Substanzen und Materialien bewegen und ergreifen, und diese gemäß ihrer Grundschwingung formen und gestalten. Er nannte dies „Die Kunst zu malen mit Tönen“.


Hans Jenny (1904 – 1972)
Um die Mitte des letzten Jahrhunderts griff der Schweizer Arzt und Künstler Hans Jenny die Forschungen von Chladni auf und erweiterte dessen Experimente auf verschiedene neue Materialien und entwickelte durch systematisches Variieren der Parameter die Technik zum bildgebenden Verfahren von Klängen weiter. Im weiteren Verlauf seiner Arbeit beschäftigte sich Jenny insbesondere mit der Wirkung von Tönen, Intervallen und unterschiedlicher Musik auf flüssige Medien, die er in Schwingung versetzte.

                             

 

Seine Beobachtungen führten zu dem Schluss, dass die aus den Schwingungen entstehenden Bilder dynamisch geordnete Muster sind und kein Chaos darstellen. Ein Teil seiner Erkenntnisse ergab, dass tiefe Töne einfache und klare Bilder erzeugen und mit hohen Tönen feine komplexe Strukturen erzeugt werden können. Diese Erkenntnisse begründeten das Forschungsgebiet der "Kymatik" (griech. "to kyma" = die Welle).


Alexander Lauterwasser ( geb.1951)
In der Fortführung der Arbeiten von Chladni und Jenny beschäftigt sich der Fotograf und Forscher Alexander Lauterwasser besonders mit der Entwicklung einer Phänomenologie und Typologie der durch Schwingungen und Klänge hervorgebrachten Formen und mit Fragen der Morphogenese, also der Gestaltbildungsprozesse in der Natur.
Nach intensivem Studium der "Chladnischen Klangfiguren", d.h. der Wechselwirkungen zwischen Einzeltönen und verschiedenen schwingenden Metallplatten, die in den Sandlinienbildern wie eine Art "Klang-Hieroglyphen" in Erscheinung treten, hat Lauterwasser die Auswirkungen komplexerer Klänge und bewegter Musik im überaus empfänglichen und sensibel antwortenden Medium Wasser intensiv betrachtet und systematisch dokumentiert.

                               


Die Erkenntnis und Wahrnehmung, dass die spezifischen Formen, Muster und Strukturen belebter Organismen verdichteter und sichtbarer Ausdruck konkreter Schwingungen sind, hat viele Forscher  und Forscherinnen inspiriert und angeregt. Die drei bisher genannten Forscher waren und sind für unsere Arbeit eine besondere Quelle der Inspiration.
Darüber hinaus haben wir Erkenntnisse weiterer für unsere Arbeit wichtiger Forscher in der Konstruktion der NATURSCHALLWANDLER® konkret berücksichtigt und umgesetzt:


Theodor Schwenk (1910 – 1986)
widmete sich der Strömungsforschung und ist Begründer des Institutes für Strömungswissenschaften in Herrischried. Seine Forschungen bezogen sich vorwiegend auf das Wasser als dem Repräsentanten alles Flüssigen in der Natur wie auch auf die strömende Luft, die in ihrem Bewegungsverhalten weitgehend gleichgesetzt werden können, da Bewegungsvorgänge im Wasser unter bestimmten Bedingungen in Luft nachgeahmt werden können und umgekehrt. Er hat auf besonders schöne Weise gezeigt, wie Flüssigkeiten interagieren und Formen sich als Ergebnis der gegenseitigen Durchdringung bilden. Dies ist eine der Grundlagen, warum die natürlich abgestrahlte Welle der NSW so wirksam ist.

 

                             
Sandsteinstrukturen, gebildet aus Wind und Wasser
 

 

Alfred Tomatis (1920 – 2001)
ein Pionier der therapeutischen Arbeit mit Klängen, hat gezeigt, dass z.B. autistische Kinder aufgrund von traumatischen Erlebnissen bestimmte Frequenzbereiche ausblenden und sie somit nicht mehr hören.
Er hat eine eigene therapeutische Arbeit für die Hörverbesserung entwickelt und damit gezeigt, dass über Musik und Klänge Hörverbesserungen möglich sind.


Viktor Schauberger (1885 – 1958)
österreichischer Förster, Naturforscher und Erfinder, beobachtete jahrzehntelang die Natur. Seine tiefe Schau auf die Bewegungsvorgänge, Wachstumskräfte und Energie-Umsetzungen führten ihn zu einem neuen Verständnis über die Funktionsweisen natürlicher Lebenskräfte. Die universellen Formen, wie Energie fliesst,  zeigen sich ganz besonders im Wasser mit seinen Einwirbelungen, Mäandern, Strudeln, Spiralen und Wellenbewegungen. Diese sind Ausdruck des von Schauberger entdeckten lebensaufbauenden Bewegungsprinzips.
 

                             
Wasserfall

  Wirbel als universelle
  Bewegungsform

 


Er verstand die Levitationskraft als fundamentale, überall wirkende polare Bewegung zur Schwerkraft, die es z.B. dem Wasser ermöglicht, im Inneren eines Berges aufzusteigen und in der Gipfelregion als sprudelnde Quelle wieder auszutreten. Er erkannte auch den Wirbel als zentrale Bewegungsform in allen lebendigen Prozessen. Seine Erkenntnisse setzte er in zahlreichen Erfindungen technologisch um. In der geometrischen Form des Campanoiden der NSW ist das Wirbel-Prinzip umgesetzt. Dies ist die Grundlage für die natürliche Schallabstrahlung - nahezu drucklos von einem zentralen Punkt gleichzeitig und gleichmäßig in alle Richtungen.


Hans Cousto (geb. 1948)
Der Mathematiker und Musikwissenschaftler Hans Cousto (geb. 1948) entdeckte und berechnete 1978 mit dem Oktavgesetz (Verdoppelungsgesetz) die Töne der Erde, des Mondes, der Planeten und der Sonne und später in gleicher Weise noch verschiedene molekulare Töne und übersetzte diese in den hörbaren Bereich. Damit konnte er aufzeigen, dass in den Lebewesen grundlegende Prägungen wirksam werden und dass in der Natur vorhandene Größenverhältnisse eine Bedeutung haben, was uns unweigerlich zu Johannes Kepler führt.


Johannes Kepler (1571 – 1630)
Er hat diese Tatsache in seiner wunderbaren Schrift „harmonices mundi“ beschrieben: „Das Universum, und damit auch die Erde, sind vollkommen, da sie von Gott geschaffen wurden. Vollkommenheit ist nur in der Geometrie zu finden. Die Geometrie ist einzig und ewig, ein Widerschein aus dem Geiste Gottes". Dieser Idee folgt die These, dass jeder Planet mit einem anderen auf bestimmte Art und Weise harmonieren muss. Kepler erkennt, wie wohltuend die Harmonien der Musik auf den Menschen wirken und bezeichnet die Musik als ein Geschenk des Himmels. Er befasst sich nun mit den alten Griechen, bei denen die Harmonielehre ein Teil der Mathematik war.
Erkenntnisse über die Wirkung von Harmonien haben wir in unserer Arbeit sowohl in den Proportionen der NATURSCHALLWANDLER® als auch in den realen Größen umgesetzt, weil es eben nicht egal ist, ob ein Schallkörper 1,145 m oder 1,20 m hoch ist.


Dr. Peter Plichta (geb.1939)
Der Physiker, Chemiker, Mathematiker und Apotheker Dr. Peter Plichta (geb.1939) ist der Entdecker des Primzahlen-Codes, worin gezeigt wird, wie Zahlen sich im Raum anordnen und besondere Beziehungen bilden. Er deckte systematisch Zusammenhänge zwischen mathematischen Sätzen und physikalischen Naturkonstanten auf, indem er die Struktur und die Verteilung der Primzahlen als Grundlage des modulararithmetischen Gesetzes zwischen Atomkern und Elektronenhülle erfasste. Er bewies, dass die Mathematik und die Zahlen über zwei ewige Geometrien verknüpft sind.

(hier Spiegelanordnung im rechten Winkel)

Diesen Prinzipien haben wir uns durch die geometrische Konstruktion der Frequenzweichen und durch die Zahlenverhältnisse in den einzelnen Bauteilen angenähert.


Dr. Masaru Emoto (1943 – 2014)
Mit der Erfindung der Wasserkristall-Fotografie gelang dem japanischen Wissenschaftler und Wasserforscher Dr. Masaru Emoto (1943 – 2014) der Nachweis dessen, was sensible Menschen immer schon fühlten und die Homöopathie seit langem erfolgreich nutzt: Wasser nimmt Informationen auf und kann diese übertragen. Sogar Gedanken können sich auf das Wasser übertragen und es verändern. Die dahinter stehende These ist, dass dem gesamten Universum das Phänomen der Schwingung zugrunde liegt: Alles schwingt in seiner ureigenen Frequenz. Wasser besitzt die Eigenschaft, in Resonanz zu diesen Schwingungen zu gehen, diese in sich aufzunehmen und an andere Stoffe weiter zu geben. Je harmonischer die Information, umso feiner und ästhetisch geordneter strukturiert sich das Wasser, sichtbar z.B. in den Wasserkristallen aus dem Wasser von Heilquellen. Emoto zeigte also, wie Qualitäten in das Wasser eingehen. Somit ist es von Bedeutung, welche Materialien in der Herstellung von Produkten verwendet werden, da diese Informationen ebenfalls als Schwingung auf das Körperwasser der Lebewesen übertragen wird.
 


Dr. Masaru Emoto (1943-2014) im Oktober 2010
bei Intensiv-Wochenende im Haus von
Giorgio Benedetti in der Schweiz

Kristallisierung:
Liebe und Dankbarkeit

 

(nach oben)

 

6. Physikalische Grundlagen
           

a) Schwingung, Wellenentstehung und Wellenausbreitung

„Wo immer Flüssiges bis hin zum Wasser
durch Schwingungen impulsiert wird,
entstehen aufgrund seiner hohen Empfänglichkeit
sowie „Beeindruckbarkeit“ (Theodor Schwenk)
durch Klangschwingungen in seinem Inneren
Bewegungsströme mit Grenzflächen
und an seiner Oberfläche Wellenbewegungen,
die zusammen als die grundlegenden Phänomene
aller Gestaltwerdungsprozesse anzusehen sind.“ 

(A. Lauterwasser)

 

Kurz gesagt: Alles schwingt. Das gilt für Einzeller genauso wie für hochkomplexe Organismen und für das Sandkorn genauso wie für den Mond.

Jede Materie, ob belebt oder unbelebt, besteht aus Atomen, die aus mehreren Grundbausteinen bestehen, die sich miteinander bewegen. Diese Grundbausteine des Lebens, ja der gesamten Schöpfung, sind also in einem Seinszustand von Bewegung und Schwingung. Es gibt somit keine „tote“ Materie, sondern nur unterschiedliche Schwingungszustände für jegliche Form von Existenz.

Jede spezifische Schwingung hat die Form einer Welle, die sich durch den Raum bewegt, wo sie auf andere, ebenfalls mit eigener Schwingung pulsierende Wellen sowie deren Verursacher trifft. Durch diese Begegnung kommt es zu Überlagerungen und Durchdringungen von vielerlei Wellenformen und Arten (sog. Interferenzen). Alles, was schwingt, wirkt somit aufeinander ein und ist sowohl Verursacher als auch Empfänger von Schwingungen.

Natürlich erzeugte Wellen breiten sich vom Verursacherpunkt in alle Richtungen gleichmäßig und gleichzeitig aus. Dies ist in flüssigen Medien besonders gut zu beobachten, wenn wir z.B. einen Stein in einen Teich werfen. Vom zentralen Quell- oder Errerpunkt breiten sich die Wellen kreisförmig in alle Richtungen aus.
 

     


Beobachtet man nun, wie sich von mehreren Quellpunkten ausgehende Wellen verhalten, erkennen wir, dass sich die Wellen gegenseitig überlagern, ohne einander zu verdrängen oder zu löschen. Dies gilt auch, wenn die Steine nacheinander oder mit unterschiedlicher Kraft ins Wasser geworfen werden, wodurch verschieden hohe Wellenberge entstehen. Dies bedeutet, dass die Wellen aufeinander keinen Druck ausüben, also einander nicht verformen oder zur Seite schieben, sondern sich harmonisch durchdringen, ohne sich in ihrer jeweiligen Ausbreitung zu behindern.

Diese Tatsachen haben für alle Arten von natürlichen Wellen Gültigkeit und treffen auch auf Schallwellen zu. Schallwellen können unterschiedlichste Frequenzen haben, von sehr tiefen Frequenzen (Infraschall) über den vom menschlichen Gehör wahrnehmbaren Bereich (ca. 15 – 20.000 Hz) bis hin zu extrem hohen Frequenzen (Ultraschall). Dabei wird Schall nicht nur vom Ohr wahrgenommen, sondern auch über die Knochen und die Haut. Der Mensch nimmt also auch Frequenzen wahr, die außerhalb des vom Ohr hörbaren Bereiches liegen.

Auch natürlich erzeugter Schall breitet sich in alle Richtungen gleichzeitig und gleichmäßig aus. Da das Medium Luft räumlich ist, finden wir hier von vornherein eine kugelförmige Wellenausbreitung vor - so wie der Vogel im Wald, der auf einem Ast sitzend seine Melodie trällert. Egal, aus welcher Richtung wir uns dem Vogel nähern, von überall hören wir ihn aus der gleichen Distanz gleich laut.
 


Auffällig ist auch, wie weit die Stimme des Vogels trägt, obwohl er technisch gesehen nur wenige Watt Leistung erzeugen kann. Der einzelne Vogel kann auch klar und deutlich gehört und unterschieden werden, wenn er mit anderen Vögeln zusammen singt. Selbst in einer Entfernung von mehreren hundert Metern kann z.B. der Ruf eines Kuckucks oder eines Uhus eindeutig vernommen werden. Wie klar und deutlich sind z.B. die Wildgänse am Himmel zu hören, wenn sie in weiter Entfernung an uns vorbeiziehen.

Die besondere Wirkung der NSW beruht auf der Umsetzung dieser genannten physikalischen Eigenschaften und Qualitäten, die in der Schallabstrahlung der Natur gegeben sind. Die natürlichen Schallwellen zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie keine Verzerrungen oder Schwächungen in der Verständlichkeit aufweisen.

 

Drei Hauptprinzipien der natürlichen Wellenausbreitung,
die in den NSW verwirklicht sind, lassen sich zusammenfassen:

- Prinzip der Allgerichtetheit
Von einem Punkt ausgehend erfolgt eine gleichzeitige und gleichmäßige kugelförmige Wellenausbreitung. Vom Zentrum des Campanoiden (Anm.: speziell konstruierter hyperbolischer Doppelkegel, der zwischen Hoch- und Mittentöner platziert wird) bewegen sich alle Frequenzen des Klangbildes gleichzeitig in alle Richtungen des Raumes.

     


- Prinzip der Drucklosigkeit
Die Schallwellen breiten sich wie in der Natur nahezu drucklos und gleichmäßig im dreidimensionalen Raum aus, überlagern sich harmonisch und fließen ineinander, ohne sich gegenseitig zu verdrängen wie bei einem Chor, der zusammen singt und jede einzelne Stimme bleibt trotzdem für sich alleine bestehen.

                               


- Prinzip des Resonanzraumes
Jeder Lautsprecher erzeugt unabhängig von seiner Qualität einen Schalldruck, da er zweidimensional als Fläche abstrahlt. Der in üblichen Lautsprechern entstehende Schalldruck wird bei den NSW über die Schaffung eines dreidimensionalen geometrischen Raumes neutralisiert. Dies erfolgt durch die Anordnung der Lautsprecher auf der vertikalen Achse und die korrekte Platzierung des Campanoiden im geometrischen Zentrum zwischen Hoch- und Mittentöner, wodurch die entscheidende punktförmige Abstrahlung geschaffen wird.

                             

 

 

Anders ausgedrückt: Die natürliche Wellenabstrahlung ist immer die Verbindung von Punkt (Ursache- oder Ausgangspunkt)  und Raum.

 

 

b) Resonanz, Harmonie und Formbildung

„Anders als in der Welt der festen Grenzen und Körper,
in der kein Etwas ein anderes Etwas
an seiner Stelle des Raumes duldet,
ermöglicht die noch flüssige Welt eine gegenseitige Überlagerung
und Durchdringung verschiedenster Bewegungsimpulse.
Aus deren Ineinanderweben können sich
Muster und Strukturen bis hin
zu komplexen und höher organisierten Formen ausbilden,
die dann durch allmähliches Gerinnen,
Festwerden und Auskristallisieren eine
klar umrissene, bleibende Gestalt annehmen.“

(A. Lauterwasser)

 

Jede abgestrahlte Schwingung versetzt umgebende Materialien ebenfalls in Schwingung und regt diese zu einer Resonanz an (Definition Resonanz: das verstärkte Mitschwingen eines schwingungsfähigen Systems in einer Zeiteinheit). Abhängig von ihrer Dichte, ihrer Masse und ihrer Eigenschwingungsfähigkeit durchdringen, reflektieren und resonieren Schallschwingungen immer mit der Materie in ihrer Umgebung. Dies gilt für Flüssigkeiten wie für Feststoffe, wie auch für organische Materie, also belebte Wesen wie Pflanzen, Tiere und den Menschen.

Die ungerichteten und nahezu drucklosen Schallschwingungen der NSW treffen auf den Organismus, berühren diesen und fordern ihn zum Mitschwingen auf. Die Schallwellen durchdringen den menschlichen Körper auf ihrem Weg durch den Raum. Der Hörer empfindet sich von der Musik wie durchströmt („wie im Klangbad“). In diesem nahezu drucklosen Hörraum wird der gesamte Organismus aufnahmefähig für die Informationen der einwirkenden Schallschwingung. Dies schließt auch die menschlichen Innenräume von Gefühl, Seele und Gedanken ein.
 

                               


Zugleich entsteht durch die hohe Eigenschwingungsfähigkeit der Körperzellen und des Zellwassers, des organischen Gewebes, der Haut und der Knochen im gesamten Organismus ein hohes Maß an Resonanz zur einwirkenden Schwingung.

Befinden sich die Zellen und Zellverbände, Gewebe, Organe, Muskeln und Gelenke, die durch die Schallwellen angeregt werden, in einem miteinander ähnlichen oder gleichen Schwingungszustand, entsteht eine entsprechend einheitliche Resonanz. Der Organismus schwingt als Gesamtes harmonisch mit und reagiert entspannt und gelöst. Der Atem reguliert sich, die Muskeln entspannen, die Person kommt innerlich und äußerlich zur Ruhe.

(nach oben)

 

7. Geometrie und mathematische Faktoren

Geometrie war vor der Schöpfung,
ist dem Geist Gottes gleich ewig, ist Gott selbst;
die Geometrie versah Gott im Voraus
mit einem Modell der Schöpfung
und wurde dem Menschen eingepflanzt,  
zusammen mit Gottes eigenem Bild – und seinem Geist
nicht bloß durch die Augen vermittelt.

Johannes Kepler

 

Geometrie ist die Lehre vom „Maß“, ursprünglich „Maß der Erde“ und wird als Teil der Mathematik betrachtet und umfasst auch wichtige Grundlagen der Physik, der Biologie, Mineralogie, Astronomie, Musik und Architektur. Sie befasst sich unter anderem mit dem Erfassen und Messen von Längen, Winkeln, Flächen, Formen, Volumen, deren Proportionen und Relationen und hat zahlreiche Unter- und Teilgebiete.

Die sogenannte „heilige Geometrie“ beschäftigt sich mit den Maßen und Proportionen als Manifestationen universeller Prinzipien, die ihren Ausdruck überall in den unterschiedlichsten Formen der Schöpfung finden – bis hin zu den Grundstrukturen aller Materie.

Innerhalb der physischen Existenz gibt es nur sechs Körper, die allem Geschaffenen zugrunde liegen. Die ersten fünf geometrischen Körper wurden von Platon (428 – 347 v.Chr.) beschrieben und nach ihm als die platonischen Körper benannt, als sechster Körper zählt auch die Kugel dazu. Platon betrachtete die Kugel als vollkommenen Körper von höchster Schönheit.

Die sechs platonischen Körper

   


Die fünf platonischen Körper mit Kanten und die Kugel als Körper, der alle Eigenschaften der anderen Körper in sich vereinigt, verwirklichen in Maß und Form ein einzigartiges Prinzip, indem alle Kanten die gleiche Länge, alle Seiten die gleiche regelmäßige Fläche haben und zudem alle Flächenwinkel auch gleich groß sind. Jede der fünf Formen passt perfekt in eine Kugel. Wir finden diese sechs Grundformen im Sinne von Bausteinen und Bauplänen der Schöpfung  in allen organischen und anorganischen Strukturen von Kristallen, Metallen bis zum Zellaufbau oder den Mustern einer Spiralgalaxie.

Mathematiker der Antike wie Euklid, Archimedes und Appolonius studierten diese Körper ebenso wie Albrecht Dürer im Mittelalter, Leonardo da Vinci in der Renaissance und später, vom 16. Bis 18. Jahrhundert Johannes Kepler, Leonhard Euler, Louis Poinsot, Augustin-Louis Cauchy, Eugène Charles Catalan und Joseph Bertrand.
Euler definierte die Formel:  {F + V = E + 2}
(F=Fläche; V=Scheitelpunkte; E=Kante) - sie kann an jedem dieser Körper überprüft werden.

 

Geometrie schafft somit Struktur, schafft Ordnung, schafft Raum und Harmonie, sie strukturiert Raum und Materie durch harmonische Verhältnisse. Dadurch gestalten die Elemente der Materie zueinander eine individuelle Beziehung.

Beziehung ist immer auch Bewegung und Dynamik. Die Geometrie kann als die Bewegung des universellen Geistes verstanden werden, der die uns bekannte dreidimensionale Schöpfung hervorbringt. Wenn wir sie somit als kosmische Sprache und Kommunikationsform betrachten, eröffnen sich uns vielfältige Möglichkeiten zum besseren Verständnis der Natur, des Lebens, des Kosmos und des „Systems Mensch“.

 

                               


Auch der Mensch und der menschliche Körper selbst bilden eine spezifische Geometrie ab, einen ureigenen Bauplan, tragen in sich feste Maße, Proportionen und Verhältnisse, die stets gleich, natürlich gegeben und somit als Ausdruck einer bestimmten Schöpfungsidee gesehen werden können.
Bei allen Menschen dieses Planeten, gleich welcher Rasse, Größe, Geschlecht, befinden sich alle Organe und Extremitäten stets in gleicher Anzahl mit der stets gleichen Funktion an der stets gleichen Stelle. Offenbar ist das von der Schöpfung genau so beabsichtigt, steht in Einklang mit universellen Gesetzen und ist Ausdruck der Übereinstimmung mit einer zwar unsichtbaren, aber durch alle Dinge hindurch wirkenden höheren Ordnung. Das Große findet sich in derselben Entsprechung, im selben Maß im Kleinen wieder.

Das ist eine Form von Harmonie. Wir finden diese Entsprechung in der hermetischen Lehre wieder als „Es ist oben so wie unten und unten so wie oben“ sowie in zahlreichen heiligen Schriften, die immer wieder betonen: „Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau."

 

   

 

Wendet der Mensch die Geometrie in diesem Bewußtsein an, sorgt er für das richtige Maß, schafft eine heilsame Ordnung und Harmonie in seinem System und seiner Umgebung. Große Beispiele im Äußeren dafür sind die ägyptischen und mayanischen Pyramiden, der Steinkreis von Stonehenge, das Taj Mahal, das römische Pantheon, die Kathedrale von Chartres, das Ankhor Wat, die Hagia Sofia… es lassen sich noch viele wunderbare Beispiele im Großen wie im Kleinen nennen, durch die der Mensch sein Verständnis und seine Übereinstimmung mit einer höheren Ordnung wiedererschaffen hat.

Doch die Schaffung von Harmonie und Ordnung als empfundene Lebensaufgabe des Menschen bezieht sich nicht nur auf die äußere Welt, sondern ebenso auf die Innenwelt des Menschen. Das Gegenteil von Harmonie und Ordnung sind Zwietracht und Gleichgültigkeit. Fällt der Mensch aus seiner inneren Ordnung, verliert er Halt und Orientierung. Dies kann sich an den unterschiedlichsten Stellen des Lebens in Form von gesundheitlichen, seelisch-emotionalen oder geistigen Störungen bemerkbar machen.

Rhythmen, Pulse, Schwingungen, Klänge und Vibrationen wirken als Information und Träger von Harmonie und Ordnung auf biologische Organismen. Je mehr wir verstehen, wie sich diese auswirken, umso tiefer können wir regulierend, harmonisierend und balancierend in Organismen hineinwirken und damit Heilungsprozesse unterstützen.

In den NATURSCHALLWANDLER®n haben wir Rhythmen geometrisch umgesetzt: Neben harmonikalen Beziehungen (goldener Schnitt), ist auch die innewohnende Dynamik ein wesentlicher Wirkungsfaktor, die sich ausdrückt im Verhältnis der Bauteile zueinander. Mathematisch steht dafür die Eulersche Zahl.

 

                            

                                                     

Für die dynamischen Aspekte der Naturschallwandler steht insbesondere:
The golden rectangle („Goldene Spirale“)

Die geometrische Konstruktion in der 2-Dimensionalen-Ebene wird wie folgt ausgeführt:

Zuerst legen wir ein durch goldenen Schnitt geteiltes Rechteck ABCD mit dem Teilrechteck ABFE fest.
Einen Kreisbogen mit E als Mittelpunkt und Radius EA ziehen.
Ein zweites durch goldenen Schnitt geteiltes Rechteck FCDE und Teilerechteck FCGH einzeichnen.
Einen Kreisbogen mit H als Mittelpunkt und Radius HF ziehen.
Ein drittes durch goldenen Schnitt geteiltes Rechteck GDEH und Teilerechteck GDJI einzeichnen.
Einen Kreisbogen mit I als Mittelpunkt und Radius IJ ziehen.
Ein viertes durch goldenen Schnitt geteiltes Rechteck JEHI und Teilerechteck JEKM einzeichnen.
Einen Kreisbogen mit M als Mittelpunkt und Radius MK ziehen.

Das Gleiche machen für den Bogen KL und die anderen Kreisbogen.
So entsteht über die Punkte AFGJKL die „Goldene Spirale“
 

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8. Funktionen und vitale Bedeutung des Hörsinnes

„Das Gehör ist kein Autoreifen,
der sich abfährt.“

(A. Stucki)

 

Die Evolution räumt bereits beim Embryo dem Ohr als erstem entwickelten Wahrnehmungsorgan eine vorrangige Bedeutung ein. Im Gehirn ist für das Hören ein auffällig großer Raum reserviert. Hören bedeutet nicht nur Laute und Geräusche hören, sondern auch deren Frequenzen und Klangformen wahrnehmen und innerlich damit in Resonanz gehen. Die Natur hat uns perfekt mit einem dreidimensionalen Hörsinn ausgestattet, um die Welt um uns herum wahrzunehmen, zu spüren und zu fühlen.

                    

Ungeborene Kinder reagieren freudig und lebendig, wenn die Eltern zu ihnen sprechen. Die erste Möglichkeit der Wahrnehmung erhält jeder lebendige Organismus über Wellen und Schwingungen.

Das Hören ist ein zentraler Wahrnehmungsbereich, eine existentielle Verbindung zur Welt. Wenn wir schauen, dann gehen wir nach außen, wenn wir hören, nehmen wir die Welt in uns hinein und spüren, wie diese in uns wirkt. Daraus entsteht eine permanent vorhandene, fortlaufend im Hintergrund stattfindende Interaktion zwischen dem einzelnen Wesen und seiner gesamten Lebensumgebung. Im Hören werden Aktion oder Ruhe, Bewegung oder Stillstand, Nähe oder Distanz, Vertrautes oder Fremdes, Bedrohung oder Sicherheit, Dynamik, Kraft und Emotion einer jeden Geräuschquelle permanent erfasst, in einen direkten Bezug zum eigenen Ich gesetzt, in die eigene Innenwelt hinein sortiert und vielfältigen überlebenswichtigen Bewertungskriterien zugeordnet.

Das heißt, der Mensch sucht immer seine Position zum ihn umgebenden Geschehen und zwar in allen Wahrnehmungsbereichen: Körper, Geist und Seele. Wo bin ICH? Was umgibt mich? Wie ist das Verhältnis (Nähe, Abstand, Größe, Relationen, usw.) zwischen mir und meiner Umgebung?
 

                            



Die räumliche Wahrnehmung wird vorrangig über Augen und Ohren gesteuert, wobei Augen und Ohren für unterschiedliche Aspekte der Orientierung zuständig sind: Die Augen sind nach vorn gerichtet und dienen dazu, innerhalb des Raumes Objekte detailliert zu fokussieren und räumlich voneinander zu unterscheiden. Das Sichtfeld der Augen beträgt ca. 130 Grad. Da wir mit den Augen nicht in der Lage sind, eine  Rundumsicht zu erreichen, dienen die Augen in erster Linie zur frontalen Orientierung nach vorn.

Anders unsere Ohren: Mit den Ohren sind wir dazu in der Lage, 360 Grad rundherum wahrzunehmen. Die Ohren dienen der vollständigen räumlichen Orientierung in alle Richtungen. Und nicht nur das: Wir können mit den Ohren sogar durch Wände hören, d.h. wir nehmen auch weiter entfernte Geschehnisse wahr, z.B. eine Sirene, ein heranziehendes Gewitter, ein Hundebellen im Nachbarhof, ein Kinderlachen im Nebenraum.

Eine akustische Orientierung wirkt ständig auf unser Unterbewusstes und unser bewusstes Sein.

Wenn Teile unseres Sinnesapparates eingeschränkt sind oder sogar ausgeschaltet werden, ändert sich die gesamte Lebenssituation radikal: Ein blinder Mensch ist z.B. auf das Hören als überlebenswichtige Quelle der Wahrnehmung seiner Umgebung vollständig angewiesen (ebenso ein sehender Mensch in absoluter Dunkelheit). Sein Gehör wird andererseits dadurch so perfekt geschärft und trainiert, dass seine Orientierung fast ausschließlich auf akustische Weise erfolgt.

Beispiel:
Geht ein Sehender auf dem Bürgersteig und hinter ihm klingelt ein herankommender Fahrradfahrer, der vorbeifahren möchte, dreht sich der Sehende unwillkürlich zuerst kurz um, um herauszufinden, wo sich der Radfahrer befindet. Er benutzt gewohnheitsmäßig zuerst seine Augen, obwohl dies zur Klärung der Situation bei einem gesunden Gehör nicht notwendig wäre! Erst dann entscheidet er, ob und wohin er ausweichen wird. Er verlässt sich oftmals nicht auf sein Gehör.

Der blinde Mensch hingegen ortet allein aus seiner akustischen Wahrnehmung heraus den richtigen Standort und die Entfernung des Radfahrers und weicht schnell und korrekt aus.

Fällt einem Blinden versehentlich ein Geldstück aus der Börse, kann er allein vom Geräusch des Aufpralls eine korrekte Ortung vornehmen und ertastet dann das Geldstück gezielt mit der Hand.

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9. Raumbildung im Zusammenspiel von Gehör, Nervensystem und Gehirn

„Wenn alle Formen und Gestalten der Natur
als Entsprechungen von Tönen und Klängen,
als Resonanzräume anzusehen sind,
sollte dann ausgerechnet
jenes sensibelste Phänomen des Kosmos,
das Bewusstsein, davon eine Ausnahme bilden?“

(H.-G. Nicklaus)

 

Wir sind dreidimensional wahrnehmende Wesen.

Um räumlich sehen zu können, brauchen wir zwei Augen, um in die Tiefe des Raumes hinein zu schauen. Durch die koordinierte Muskelsteuerung der Augen, verschmelzen die beiden Bildeindrücke des rechten und linken Auges zu einem dreidimensionalen Gesamtbild. Das Sehzentrum des Gehirns verarbeitet die gewonnenen Bilder und modelliert sie räumlich. Mit nur einem Auge sehen wir zunehmend flacher und zweidimensional.

Für unsere Hörfähigkeit gilt das gleiche Grundprinzip: Mit zwei gesunden Ohren hören wir räumlich in alle Richtungen, mit nur einem Ohr flacht das Hören merklich ab und sorgt für eine Verwirrung in der Orientierung. Sie können dies leicht selbst prüfen, indem Sie sich für einige Minuten ein Ohr zuhalten. Die Verschiebung und Verwirrung der Wahrnehmung ist schnell spürbar.

Für die akustische Raumbildung ist aber nicht das Ohr, sondern wiederum - wie auch beim Sehen - unser Gehirn zuständig. Die Erschaffung des komplexen dreidimensionalen Hörraumes mit dem eigenen Ich als Zentrum geschieht im auditiven Kortex unseres Gehirnes.

Außenohr und Mittelohr dienen der Schallaufnahme und -weiterleitung, das Innenohr wandelt Schallreize in neuronale Impulse um, die vom Hörnerv an das Gehirn weitergeleitet werden. Ebenso ist auch der gesamte Körper über die Knochen und die Haut an der akustischen Wahrnehmung beteiligt.

Die Ohren vermitteln die wesentlichen Daten aus der akustischen Kulisse der Umgebung über das Nervensystem an das Gehirn, woraus das Gehirn die korrekte Entfernung zu jedem einzelnen Objekt und jeder Geräuschquelle zu berechnen sucht. Die Ortung und die nahezu gleichzeitig erfolgende Zuordnung geschehen beide durch das Gehirn und machen eine räumliche Orientierung überhaupt erst möglich.

Räumliche Ortung und innere Zuordnung ergeben zusammen die vollständige akustische Wahrnehmung. Sie sind die zwei aufs Engste miteinander verbundenen Aspekte der akustischen Wahrnehmung. Die Ortung bezieht sich auf den räumlichen Aspekt und die Zuordnung auf die Bewertung des Gehörten. Beide Vorgänge finden im Gehirn statt, haben aber unterschiedliche Bedeutungen für den Organismus: Die Ortung schafft den geometrisch-räumlichen Bezug und definiert die Position und Bewegung der Geräuschquelle im dreidimensionalen Raum. Die Zuordnung schafft hingegen die gesamthafte und individuelle Einordnung des Geräusches für den Organismus auf der Basis der bisherigen Erfahrungen, Erinnerungen und damit verbundenen Emotionen: Bekannt/unbekannt, bedrohlich/harmlos, laut/leise, nähernd/entfernend, aktiv/passiv. Nicht die Ortung, sondern erst die Zuordnung, also die Verarbeitung und Interpretation des Gehörten im eigenen System löst Handlungsimpulse aus, auf das Geräusch zu reagieren oder nicht. Die Ortung ist ein objektives, die Zuordnung ein subjektives Geschehen im Gehirn, denn sie hängt maßgeblich von gemachten Erfahrungen ab und wie diese integriert und verarbeitet sind.

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10. Das Trauma als Ursache von Hörstörungen

„Wenn dein einziges Werkzeug ein Hammer ist,
wirst du jedes Problem als Nagel betrachten.“

(Mark Twain)

 

Unter einem Trauma (griechisch, allgemein: Wunde, Verletzung) verstehen die Biologie und Medizin eine gewaltsame Verletzung oder Schädigung von lebendem Gewebe bei Organismen. In der Psychologie und Psychiatrie wird ein Trauma als eine von außen einwirkende Verletzung der seelischen Integrität definiert.

Physikalische Prozesse und die daraus erkannten Naturgesetze sind immer allgemeingültig. Sie gelten für jeden Menschen gleichermaßen, haben dennoch eine individuelle Ausformung und unterliegen einer persönlichen seelischen Interpretation. Ein Gewitter mit heftigem Regenguss ist für den Einen ein wunderbares Naturschauspiel und für den Anderen eine existentielle Bedrohung.
 

                          


Das heißt, dass traumatische Erlebnisse stets gemäß allgemeingültiger Muster und Strukturen wirksam werden. Diese Abläufe werden auf einer individuellen Ebene jedoch isoliert empfunden und können auch nur unter Einbeziehung dieser persönlich empfundenen Ebene vollständig verarbeitet und aufgelöst werden.

Ein traumatisches Erlebnis kennzeichnet sich dadurch, dass es die körperliche und/oder die psychische Gesundheit des Menschen in dramatischer Weise erschüttert, verletzt und schwächt. Äußere und innere Stabilität sind durch Schock, Schreck und Schmerz beeinträchtigt, der Mensch fällt durch ein unvorhergesehenes Geschehnis aus seiner bisherigen Ordnung.     
 

                  


Hörbeeinträchtigungen beruhen immer auch auf nicht verarbeiteten traumatischen Erfahrungen. Dies gilt auch, wenn diese rein mechanisch ausgelöst wurden  (z.B. Verletzung des Trommelfelles durch Unfall) und eine Hörbeeinträchtigung weiterhin  besteht, obwohl die physische Wiederherstellung erfolgt ist, z.B. das Trommelfell nach einem Knalltrauma wieder zugewachsen ist.

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11. Das akustische Hologramm der NSW – die Ordnung entfaltet sich

"Das Universum ist möglicherweise nicht mehr
als ein gigantisches, vom Geist erzeugtes Hologramm.“

(David Bohm, in: Ulrich Warnke, Quantenphilosophie und Spiritualität)

 

Die Gehirnforschung zeigt uns, dass sich Gedächtnis- und Intelligenzfunktionen im Gehirn nicht eindeutig lokalisieren lassen, sondern als holographisch bezeichnet werden können. Das bedeutet, dass unser Denken und Fühlen sowie unsere Erinnerungen nicht lokal in irgendwelchen einzelnen Zellen gespeichert sind, sondern verteilt als Interferenzmuster (Hologramm) über ganze Gehirnareale. Dabei ist nicht nur das Gehirn beteiligt, sondern die Gesamtheit aller Nerven und Nervenzellen im Organismus.

 

                          

Der therapeutische Sitzplatz
mit holographischem Hörraum

 

 

Durchdringen sich zwei von NATURSCHALLWANDLER®n erzeugte kugelförmige Schallwellen, entsteht ein virtueller dreidimensionaler Raum. Diesen Raum bezeichnen wir als akustisches Hologramm. Dabei handelt es sich um die Projektion einer im wesentlichen akustischen Aufnahme in einen beliebigen realen Raum. Diese holografische Wiedergabe beinhaltet neben den akustischen Informationen auch qualitativ räumliche Informationen aus dem ursprünglichen Geschehen.

So wird z.B. die besondere energetische und räumlich-geometrische Qualität der Königskammer der Cheops-Pyramide in der Aufnahme der Flötenmusik „Inside the Great Pyramid“ von Paul Horn spürbar und erfahrbar.

Der holografische Raum entsteht aufgrund der in den NSW verwirklichten und bereits genannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten von Allgerichtetheit, Drucklosigkeit und Resonanzraum und bildet hierdurch eine Struktur und Ordnung ab, die stets stabil, identisch und wiederholbar funktioniert.

Im Hologramm kann der Mensch Schallquellen und deren Ausbreitung rechts/links, sowie vorne/hinten und oben/unten wahrnehmen, er kann also in die Tiefe des Raumes hineinhören und die Dimensionen wahrnehmen.

Setzt sich eine Person in Bezug zu diesem Hologramm, geht sie unmittelbar und von selbst in Resonanz und Verbindung zu der Ordnung, welche das Hologramm im realen Raum darstellt. Aufgrund des Ordnungsimpulses durch das Hologramm sowie dadurch, dass das Hologramm als Referenzpunkt für die Justierung und Ordnung des eigenen räumlichen Feldes - insbesondere des Hörfeldes - dient, entsteht die Möglichkeit einer Neuordnung. Damit entsteht auch die Möglichkeit der Verbesserung des Hörfeldes und weiterer Wirkungen im gesamten Körper, da diese Ordnung auch über das Hörfeld hinaus wirkt.

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12. Der therapeutische Hörraum – Der Weg ist das Ziel

„Auch der längste Weg beginnt mit einem Schritt“

(Konfuzius)

 

Im therapeutischen Hörraum kommen 3 „Lebenswelten“, 3 Wahrnehmungsebenen zusammen und begegnen sich:

  1. die Person mit ihrer individuellen Hörfähigkeit bzw. den vorhandenen Hörproblemen und ihrer Geschichte
  2. der Resonanzraum des akustischen Hologramms und seine ordnende Kraft
  3. die gesamte umgebende stoffliche und akustische Welt einschließlich aller Personen und Objekte und ihrer Beziehungen zueinander

Im therapeutischen Hörraum werden diese drei Ebenen durch Unterstützung des Hörtrainers mit dem „MUNDUS-Basisverfahren zur Hörregeneration®“ in eine kontrollierte Interaktion miteinander gebracht und wahrnehmend begleitet. Die Innenwelt und die erlernten Verarbeitungsmuster der Person begegnen der klaren akustischen Ordnung des Hologramms,  während die Außenwelt mit ihren vielfältigen Eindrücken und Wirklichkeiten weiter auf die Person einwirkt.

Die genauen Abläufe werden an den Schulungen der MUNDUS GmbH erläutert und praktisch demonstriert.

Für die Menschen im therapeutischen Basisverfahren ist es ganz entscheidend, dass sie die Erfahrung eines Fortschrittes machen! Dabei ist weniger wichtig, wie groß oder klein der Entwicklungsschritt ist, ob die Veränderung im Hörvermögen dramatisch oder eher geringfügig ist. Das Bedeutende ist dabei, DASS ein Schritt aus eigenem Vermögen vollzogen wird.

Dies ist die Grundlage für die weitere und vertiefte Arbeit in einem Hörtraining – die Erfahrung, dass eine Verbesserung möglich ist, ganz entgegen der bisherigen weit verbreiteten Vorstellungen, dass das eigene Gehör nur schlechter werden kann.

Wir als Menschen haben die Möglichkeit, unsere Fähigkeiten durch regelmäßiges Training zu erhalten und sogar zu verbessern. Dies ist eine physikalische Realität, es bedarf keines Glaubens. Das gilt auch für das Hörvermögen.

Weiteres regelmäßiges Hörtraining stabilisiert nun die wiedergewonnenen Hörfähigkeiten sowie das akustische Ortungs- und Orientierungsvermögen.

Nach einer persönlichen Schulung kann das Training auch ohne Hörtrainer zuhause allein durchgeführt werden. So wird der Mensch weiter auf seinem persönlichen Heilungsweg ermutigt, Selbstwirksamkeit und Vertrauen in die Kräfte des eigenen Organismus werden unterstützt.

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Literaturverzeichnis:
Bruno, Giordano: Gesammelte Werke. Hrsg.: Ludwig Kuhlenbeck
Emoto, Masaru: Die Botschaft des Wassers, ISBN 3867281238
Freutsmiedl Sabine, Metabalance-Instititut (Hrsg.): Vitale Unternehmen in Balance, 2011, ISBN 978-3-943256-00-0
Goethe, J.W.: Maximen und Reflexionen. Helmut Koppmann (Hrsg.) ISBN 978-3-423-34378-7
Kepler, Johannes: Gesammelte Werke (KGW), 22 Bände
Kepler, Johannes: Harmonices mundi libri V
Lauterwasser, Alexander: Wasser Klang Bilder: Die schöpferische Musik des Weltalls, ISBN 978-3-85502-775-0
Niklaus, H.G.: Die Maschine des Himmels. Zur Kosmologie und Ästhetik des Klangs. 1993
Plichta, Dr. Peter: Gottes geheime Formel, ISBN-13: 978-3784427492
Schauberger, Viktor: Unsere sinnlose Arbeit, ISBN 3-902262-00-1
Schwenk, Theodor: Das sensible Chaos, ISBN 3-7725-0571-6
Warnke, Ulrich: Quantenphilosophie und Spiritualität. Der Schlüssel zu den
Geheimnissen des menschlichen Seins, ISBN 978-3-942166-17-1

Musik:
Paul Horn: Inside the Great Pyramide, Doppel-CD